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Fichtennadel-Sirup: Einfach gemacht für die Gesundheit und Genuss

  • Autorenbild: Ulrike Amann
    Ulrike Amann
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Die Natur spricht zu mir! Gerade jetzt plagt mich ein starker Husten und Bronchitis. Ja, und dann finde ich in der Natur diese schöne Fichte mit dem starken Frühlingsgrün in einem KLOSTERGARTEN. Das inspiriert mich, etwas daraus zu machen... Seit 2 Tagen nehme ich jetzt löffelweise den Sirup ein.


Rezept Sirup:

(man kann es auch ein Fichtennadel-Honig machen, anderes Rezept)


  • ca. 2-3 Händevoll Fichtenspitzen (nur das helle Grün)

  • 300 - 500 ml Wasser (hängt von der Wasserprobe ab) siehe Bild

  • ca. 300 g Rohzucker (abhängig von der Wassermenge)... kann auch normaler Haushaltszucker sein, gibt dann hellere Farbe vom Sirup

  • ev. noch Gelierzucker (wenig, ich habe zu viel genommen, war zu fest)

  • ev. Zitronenscheiben - ich habe es genommen, bzgl. Geschmack



Vorgehen:

  1. Ev. Fichtenspitzen reinigen (habe ich nicht, da es in den letzten Tagen geregnet hat), dann im Sieb mit kaltem Wasser abbrausen

  2. Die Fichtenspitzen in ein Kochtopf geben

  3. Mit Wasser aufgiessen, sodass die Spitzen knapp bedeckt sind (siehe Foto mit Hand)

  4. Alternativ noch etwas Zitronenscheiben dazu (siehe Bild)

  5. Koche das Wasser mit den Spitzen für 5 Minuten bei geschlossenem Deckel auf

  6. schalte anschliessend die Hitze zurück. Weiter köcheln lassen bei ca. 10 Minuten - offener Deckel

  7. Schalte den Herd komplett aus und lasse den Topf für ca. 24 Stunden ziehen.

  8. seihe am nächsten Tag die Fichtenspitzen ab. Drücke dabei die Spitzen aus und fange die Flüssigkeit auf

  9. Miss nun die Flüssigkeit mit dem Messbecher ab - die Menge der Flüssigkeit ergibt auch die Menge Zucker (z.B.300 ml Wasser sind 300 g Rohzucker)

  10. Fülle die Flüssigkeit und den Zucker in einen Kochtopf und koche es erneut bei offenem Deckel auf - bis eine sirupartige Konsistenz entsteht.

  11. Tellerprobe: einige Tropfen heraus nehmen, etwas abkühlen lassen ob Konsistenz gut! Wenn zu flüssig, nochmals kochen lassen

  12. Den Sirup in sterilisierte Gläser abfüllen (ich nehme kleinere...) auf den Kopf stellen, um potentielle Keime im Deckel abzutöten! Beschriften nicht vergessen!


  • Haltbarkeit: ca. 1 Jahr (Dunkelheit aufbewahren, ev. im Kühlschrank)


Gesundheitliche Tipps:


1. Der Retter bei Atemwegsbeschwerden

Das Haupteinsatzgebiet von Fichtennadelsirup sind die BRONCHEN. Die enthaltenen ätherischen Öle (vor allem Terpene) und Harze wirken:

  • Schleimlösend: Sie helfen dabei, festsitzenden Schleim zu verflüssigen, damit er leichter abgehustet werden kann.

  • Antiseptisch: Die Inhaltsstoffe wirken leicht desinfizierend auf die Schleimhäute in Hals und Rachen.

  • Reizlindernd: Bei trockenem Husten legt sich der Sirup schützend über die gereizten Stellen.


2. Boost für das Immunsystem

Junge Fichtentriebe sind wahre Vitamin-C-Bomben. Das half früher den Menschen, nach einem langen Winter ohne frisches Obst wieder zu Kräften zu kommen.


Anwendungstipps:

  • Pur: Bei Husten 3-mal täglich einen Esslöffel langsam im Mund zergehen lassen.

  • Im Tee: Als Süßungsmittel für Kräutertees (Achtung: Den Tee erst etwas abkühlen lassen, damit die Vitamine und ätherischen Öle nicht zerstört werden).

  • In der Küche: Passt hervorragend zu Joghurt, Desserts oder sogar als feine Waldnote in dunklen Saucen.


bei Fragen/Hinweise/Erfahrungswerte gerne per email an: amann@gruenerhut.ch oder über Social Media



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