Wildpflaumen in Rot und Gelb
- Ulrike Amann

- vor 21 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 1 Stunde

Das Highlight in diesem Herbst. Grundsätzlich konzentriere ich mich auf Kornelkirschen und Holunder. (siehe eigene Blog-Artikel) Aber die NATUR zeigt mir neue Inspirationen.
WILDOBST unterscheidet sich von kultivierten Sorten, dass sie viel mehr Farb-, Duft und Aromastoffe enthalten. Obstsorten, die man im Supermarkt findet, sind die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe [1]«weggezüchtet» worden, damit der Geschmack «milder» oder «süsser» ist. Besonders sind Wildfrüchte für viel Vitamin C bekannt (hilfreich im Winter).
GRUNDREZEPT der Verarbeitung aller Widlfrüchte.
· 500 g Früchte (reicht für 4 Gläser mittlere Grösse)
· 2 EL Haushaltszucker
· 45 ml Wasser
· 300 g Gelierzucker [1] = 60 % von der Frucht
· Saft einer Zitrone
· Falls gewünscht: ein Zweig Pfefferminze. Etwas Apfel oder Birne (geschält) bei Eberesche
Material:
· Passender Kochtopf
· Holzkelle
· Passevite (Flotte Lotte) plus Auffanggeschirr
· Gläser zum Abfüllen (gereinigt)
· Klebeetiketten zum Beschriften
Die Früchte waschen und mit dem Wasser und 2 EL Zucker ca. 5 Minuten kochen. Früchte sollten weich sein. Dann durch ein Passevite passieren, damit die Haut und Fruchtkerne ausgesondert werden. Unter dem Passevite sollte natürlich ein Auffanggeschirr stehen.
Dann mit dem Gelierzucker das Fruchtmus in der Pfanne wieder aufkochen. Ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Zitronensaft beifügen – ev. noch Pfefferminze-Zweig hinzufügen -nach dem Kochen der Zweig wieder entfernen. Immer wieder umrühren!
Etwas abkühlen lassen (ca. 10 Minuten) dann in die Gläser abfüllen. Beschriften nicht vergessen! Hält ca. ein Jahr!
Verwendung:
Als Marmelade, passt gut zu Käse oder Wildfleisch, in Müsli ein Highlight.
[1] Gemäss der allgemeinen Beschreibung von Gelierzucker auf der Verpackung steht 1:1 (Früchte zu Zucker). Ich finde es zu viel Zucker und habe lieber eine etwas flüssigere Konsistenz.




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